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Firmenchronik

1910 Wassily Kandinsky malt das erste abstrakte Aquarell, das als Ausgangspunkt der gegenstandslosen Kunst gilt.
Rudolf Kaiser läßt sich am 01. 08. 1910 in der Wassertorstraße in Berlin-
“Klempnerei für Special-
1912
Verlegung des Firmensitzes zur Fürstenstraße (heute Bergfriedstraße).
1913 Die Ford Motor Company experimentiert bei der Fertigung des “Modell T” mit einer sog. “Montagebahn” (Fließband). Die Produktivität erfährt eine Steigerung um 400%.
Die Herstellung von Buchstaben mit Leuchtröhren wird in das Fertigungsprogramm aufgenommen.
Der Sohn der Firmengründers, Johannes Kaiser, tritt in die Firma ein.
1914 Das Attentat auf Österreichs Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo und andere Ereignisse lösen den 1. Weltkrieg aus.
Die Fertigungsstätten der Firma Rudolf Kaiser liegen nahezu brach, es werden Hausreparaturen durchgeführt.
1918 Der Krieg ist beendet.
Rückkehr Johannes Kaisers von der Front.
1919 Der Versailler Vertrag legt die umstrittene Nachkriegsordnung Europas fest.
Johannes Kaiser entwickelt “Metallimit”, ein Grundmaterial für Gebrauchsgegenstände aller Art, u.a. für Schreibtischgarnituren, die auf der Leipziger Messe vorgestellt werden und Absatz finden.


1924 Einführung der Rentenmark.
Die Firma Rudolf Kaiser Verlegt ihren Standort in die Reichenberger Straße. Das Fertigungsprogramm wird erweitert, es umfaßt jetzt die Bereiche:
“Blechkonstruktionen und Behälterbau, Klempnerei + Schlosserei + Aluminiumblech-
Wiederaufnahme der alten Produktionszweige insbesondere werden die Herstellung von Glühlampenlichtreklamen sowie die Konzeption und Montage von Laufschriften in Zusammenarbeit mit der Firma Illux GmbH betrieben. Im gesamten Berliner Stadtgebiet und im Umland montiert die Firma Leuchtwerbeanlagen.
Gründung der Tochtergesellschaft Lichtbau, Gesellschafter: Johannes Kaiser und Fritz Leipziger.
1926 Die Tänzerin Josephine Baker wird zur Kultfigur der zwanziger Jahre.
Max Brockmann tritt in die Firma ein. Es folgen umfangreiche Entwicklungen auf dem Gebiet der Lichtwerbung, auf die zum Teil Gebrauchsmusterschutz erteilt wird. Das Unternehmen meldet u.a. ein Patent zur Herstellung eloxierter Buchstaben an.
1939 Am 1. September überfällt die Deutsche Wehrmacht Polen. Der 2. Weltkrieg beginnt.
Einziehung vieler Mitarbeiter zum Kriegsdienst. Die Firma Rudolf Kaiser wird kriegswichtiger Betrieb und stellt auf Rüstungsproduktion um. Es werden u.a. Blechbehälter für die Marine und Munitionskästen gefertigt.
1943 Sturz Mussolinis durch faschistische Partei, Armee und König. Kapitulation der deutschen 6. Armee in Stalingrad.
Der Firmengründer Rudolf Kaiser verstirbt.
Die Betriebsstätte wird im November des Jahres ausgebombt. Johannes und Lucia Kaiser beziehen behelfsmäßige Fertigungsräume in Berlin-
1945
Im Februar erfolgt die wiederholte Zerstörung der Produktionsanlagen der Firma Rudolf Kaiser, in einer Bombennacht. Im Oktober bezieht das Unternehmen die neue Betriebsstätte in Berlin-
1948
Die Fertigungsflächen auf dem Fabrikgelände in der Weserstraße 39 werden mehr und mehr erweitert.
1949
Max Brockmann kehrt aus russischer Gefangenschaft zurück und nimmt seine Tätigkeit wieder auf.
1950 Der Koreakrieg hält die Welt in Atem. Wiederbewaffnung Westdeutschlands.
In der Weserstraße 39 werden teilweise die alten Mitarbeiter wieder eingestellt, neue Kollegen kommen hinzu.
1960 Aufbruch des schwarzen Kontinents: Belgisch-
Aus der Firma Rudolf Kaiser geht die Johannes Kaiser & Max Brockmann KG hervor.
1969
Die Betriebstätte der Kaiser & Brockmann KG wird nach Berlin-
1973
Es werden neue Produktionsbereiche erschlossen, zusätzliche Fertigungsräume auf dem Fabrikgelände in der Oranienstraße werden bezogen, weitere Mitarbeiter eingestellt.
1989 Am 9. November fällt die Berliner Mauer.
K+B beschäftigt 37 Mitarbeiter in den Fertigungsbereichen:
Licht-
Metallbau
Blechbearbeitung
Acrylglasbearbeitung
Elektroinstallation
1995
Umzug nach Berlin-
1996
Es konnten neue Kunden wie DaimlerChrysler AG, Schering, SIEMENS-
2001
Wirtschaftliche Umstände erfordern eine Umstrukturierung der Firma. Unter Beibehaltung des Produktionsprofiles wurde die Gewerbefläche verringert. So konnten Transportwege verkürzt und die Produktion effektiver gestaltet werden.
Das Firmenmanagement wurde gründlich umgestaltet und es entstand die Kaiser+Brockmann GmbH.